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Meer. Natur. Inspiration.

© LAG Tanz M-V e. V.

Fortbildung zum/zur Tanzleiter*in für Tanzkultur

· 11:00 Uhr · Jugendkunstschule ARThus

Dieses Angebot ist für Menschen, die Tanz grundlegend qualifiziert vermitteln möchten in ihren sozialen und pädagogischen Berufen einbinden wollen.

Dieses Angebot ist für Menschen, die Tanz praktisch im Freizeitbereich vermitteln sowie in ihren sozialen und pädagogischen Berufen einbinden wollen.

Wir richten uns mit diesem Angebot an Menschen, die Tanz im Freizeitbereich praktisch vermitteln wollen sowie in ihren sozialen und pädagogischen Berufen ergänzend und bereichernd in ihre Arbeit einbinden möchten. Die Teilnehmer*innen der Fortbildung erlernen die nötigen Grundlagen für die zeitgemäße Vermittlung von Tanz und Bewegung. Folgende Schwerpunkte werden vermittelt: Tanz und Inklusion / Tanz mit Kindern / Klassischer Tanz / Zeitgenössischer Tanz/ Tanzimprovisation / Hip Hop / Traditioneller Tanz-Folkore/ Rhythmik / Trainingslehre / Choreografische Grundlagen

Die Fortbildung Tanzleiter*in für Tanzkultur ist der erste Baustein des Gesamtkonzeptes Tanzpädagogik des Deutschen Bundesverbandes Tanz e. V. Sie umfasst 12 Wochenenden über eine Dauer von 1 1/4 Jahren und findet in Rostock statt. Bei der in M-V einmaligen Möglichkeit, sich im Bereich Tanz fortzubilden, handelt es sich um eine berufsbegleitende Qualifizierung im Bereich Tanzkultur nach den Richtlinien des BEIRATES TANZ/Sektion »Rat für darstellende Kunst und Tanz«/ Deutscher Kulturrat.

Die LAG Tanz M-V e. V. wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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