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Meer. Natur. Inspiration.

© Stadt Ribnitz-Damgarten

Folklore trifft Bauer Korl

· 13:00 Uhr · Begegnungszentrum Ribnitz-Damgarten

Schwungvolle Tänze, fröhliche Musik und norddeutscher Humor: Das Wossidlo-Ensemble feiert seinen Saisonabschluss gemeinsam mit Bauer Korl.

Am Samstag, 10. Oktober 2026, zeigt das Mecklenburg-Pommeraner Folkloreensemble »Richard Wossidlo« 1962 e. V. im Begegnungszentrum Ribnitz-Damgarten ein abwechslungsreiches Potpourri aus traditioneller Folklore, fröhlicher Musik und schwungvollen Tänzen.

Nachdem das Ensemble auch in diesem Jahr auf zahlreichen Bühnen in Mecklenburg-Vorpommern sowie bei Gastspielen in Serbien, Bosnien und Herzegowina zu erleben war, präsentiert es zum Saisonabschluss seine verschiedenen Gruppen vor heimischem Publikum.

Durch das rund dreistündige Programm führt der bekannte Antenne-MV-Moderator Bauer Korl. Mit Geschichten aus dem Dorfleben, trockenem Humor und seinem ganz eigenen Blick auf das aktuelle Geschehen sorgt er zwischen den Auftritten für beste Unterhaltung.

Der Einlass beginnt bereits um 13 Uhr. Bis zum Veranstaltungsbeginn können sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen auf den Nachmittag einstimmen.

Datum und Uhrzeit
Samstag, 10. Oktober 2026
Einlass: 13 Uhr
Beginn: 14 Uhr

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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