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Meer. Natur. Inspiration.

© Ludo Vici

FLINTENWEIB – Angst und Geld hatt´ ich noch nie

· 20:00 Uhr · Compagnie de Comedie, BÜHNE 602

FLINTENWEIB 

Angst und Geld hatt´ ich noch nie

Musik-Kabarett mit ANDREA LIMMER 

Die Zeiten sind stürmisch! 

»Aber wir sind’s ja auch!«, ruft Andrea Limmer tollkühn der Welt entgegen

und lädt fröhlich ihre Satire-Flinte durch. Denn das niederbayrische Heavy Mädl lebt ganz nach dem Motto: Angst und Geld hatt‘ ich noch nie!

Und so startet die Ronja Räubertochter des Musik-Kabaretts mit ihrem neuen Programm »Flintenweib« los und in die Welt hinaus, um mit ihrer Ukulele Karla und viel Witz die Zuschauer in den wilden Süden zu entführen. – Auch wenn der manchmal im Westen, Osten oder Norden liegt.

Die Limmerin singt und erzählt von den Wahnwitzigkeiten in der großstädtischen Prärie, von hochtechnisierten Yankees im mentalen Grenzland sowie feurigen Auseinandersetzungen mit Clownboys und -girls. Als Soundtrack dazu, spielt das urwüchsige Energiebündel Country, Rock 'n' Roll, Blues und Folk in schönster bayrischer Manier.

Andrea Limmer rockt die Bühne und reißt ihr Publikum jedes Mal aus dem

grauen, kriseligen Alltag. Denn die quirlige Amazone begeistert mit großer

Spielfreude, schreiend lustigem Kampfgeist, musikalischer Feuerkraft und einer gewaltigen Portion heiteren Gelassenheit.

Kommt rum und geht steil mit der scherzerfrischenden Partysanin – wie

(l)immer in Stereo!

Reservierungen: 0381/ 203 60 84

Kartenvorverkauf in der BÜHNE 602

Warnowufer 55, 18057 Rostock

Mo – Fr von 10:00–12:00 Uhr

Fr von 14:00–18:00 Uhr

(Keine Kartenzahlung möglich)

oder Online:

www.mvticket.de/b602shop

Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 21. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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