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Meer. Natur. Inspiration.

© Waldfilm

Festivalfilm: Lebensraum Bach – Im Thüringer Wald

· 17:30 Uhr · Kinoschiff Born

Darßer NaturfilmFestival 2026 Programmsektion »360° Kinoschiff«

Kranichfahrt und Filmvorführung

Film: »Lebensraum Bach – Im Thüringer Wald«
Ein unscheinbarer Bachlauf im Thüringer Wald erzählt die Geschichte eines ganzen Ökosystems. Was auf den ersten Blick wie ein schmaler Wasserstreifen wirkt, entpuppt sich als Lebensader für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Von den unsichtbaren Mikroorganismen im Wasser bis zu den großen Säugetieren des Waldes verbindet der Bach Lebensräume, Jahreszeiten und Nahrungsketten miteinander.

Deutschland, 2025, 33 Min., FSK o.A.
Regie: Thomas Schulz, Simon Wackerle, Manuela Schulz, Produktion: Waldfilm
 
Datum: 10.10.2026 um 17:30 Uhr 
Einlass: 17:00 Uhr 
Ort: Kinoschiff Born, Hafen, Chausseestraße, 18375 Born a. Darß
Preis:  16,00 € / 8,00 € ermäßigt
Tickets: https://deutsche-naturfilmstiftung.reservix.de
und in den Tourist-Informationen der Spielorte.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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