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Meer. Natur. Inspiration.

© Cristina Bobe

Familienkonzert: Geschichten von mutigen Mäusen und verzauberten Bohnen

· 16:00 Uhr · Dünenhaus Ahrenshoop

Mutige Mäuse, verzauberte Bohnen und viel Musik: Miruna Nagy und Radu Nagy laden Kinder von 5 bis 12 Jahren zu einem fantasievollen Familienkonzert ein.

Geschichten, Musik und Fantasie stehen im Mittelpunkt dieses Familienkonzerts in der Alten Malschule Dünenhaus. »Geschichten von mutigen Mäusen und verzauberten Bohnen« richtet sich an Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren und nimmt kleine wie große Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine musikalische Entdeckungsreise.

Miruna Nagy erzählt und spielt Harfe, Radu Nagy begleitet am Violoncello. Gemeinsam schaffen sie eine lebendige Verbindung aus Erzählkunst und Musik, die zum Zuhören, Mitfiebern und Staunen einlädt. Ein Konzertnachmittag für Familien, der klassische Instrumente auf kindgerechte und fantasievolle Weise erlebbar macht.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Kammermusiktage Ahrenshoop statt.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 24. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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