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Meer. Natur. Inspiration.

© Weltkonzerte

Eine Hommage an Ludovico Einaudi -

· 17:00 Uhr · StadtHalle Rostock

Pianist und Komponist Keanu Rubio (*1999) bewegt sich zwischen klassischer Tradition undNeoklassik. In seinen Konzerten interpretiert er regelmäßig die Werke von Ludovico Einaudiund entwickelt daraus seine eigene poetische Klangsprache.

Keanu Rubio, Pianist und Komponist mit deutsch-ecuadorianischen Wurzeln, interpretiert dieWerke von Ludovico Einaudi und verbindet sie mit eigenen Kompositionen zu einer poetischenKlangwelt. Durch einen engen persönlichen und künstlerischen Austausch wurde er nachhaltigSeite 1 | 2
von Einaudis musikalischer Handschrift geprägt und entwickelte daraus eine fein nuancierte,eigene Ausdruckssprache.Früh geprägt durch seinen Vater sowie die Musik von Johann Sebastian Bach und FrédéricChopin, entwickelte Keanu Rubio (*1999) eine eigenständige musikalische Handschriftzwischen klassischer Tradition und zeitgenössischer Klangästhetik.Ein zentraler Bezugspunkt seines Schaffens ist die Musik von Ludovico Einaudi, dessen Werkeer regelmäßig in seinen Konzerten interpretiert. Die künstlerische Nähe wurde durchpersönliche Begegnungen vertieft und führte zu Einladungen ins Teatro Dal Verme in Mailandsowie zur Begleitung auf Konzertreisen. In dieser intensiven Phase erhielt er kompositorischeImpulse und präzises Feedback, das seine Entwicklung nachhaltig prägte.Neben solistischen Auftritten an besonderen Orten – von Kirchen über Naturkulissen bis zuinternationalen Bühnen – arbeitet Rubio interdisziplinär mit Tanz, Radio und Spoken Word.Seine Musik verbindet intime Klavierwerke mit atmosphärischen Klangräumen und wird alspoetisch, naturinspiriert und meditativ beschrieben.

Adresse

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Ebenfalls am Samstag, 7. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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