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Meer. Natur. Inspiration.

© Stadtbibliothek Ribnitz-Damgarten - Die Blowboys

Die Blowboys: Don’t give a ship

· 19:30 Uhr · Bibliothek Damgarten

Die Blowboys aus Rostock kapern die Bühne und bringen frischen Wind & jede Menge Seemannsgarn nach Damgarten. Altbekannte Shantys & traditioneller Folk gehören für sie zum Diebesgut. Das Vocalensemble aus Rostock schickt längst verschollen geglaubte Songs auf eine Zeitreise ins Jahr 2026. Mit vielstimmigem Satzgesang & fettem Beat ist die neue Platte »Don’t give a ship!« eine große Party für alle Küstenkinder!
Das ist einmalig: Moderne Shantys & jede Menge Humor – so sympathisch! Setzt die Segel und kommt mit auf Kaperfahrt!

Stadtbibliothek Ribnitz-Damgarten, Wasserstraße 34a, 18311 Ribnitz-Damgarten

Tel.: 03821–8934 523

bibliothek2@ribnitz-damgarten.de

www.bibliothek.ribnitz-damgarten.de

Adresse

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Ebenfalls am Samstag, 21. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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