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Meer. Natur. Inspiration.

© Gary Houlder

»Chopin« – Ingrid Fliter

· 20:00 Uhr · Villa Papendorf

Die argentinische Pianistin Ingrid Fliter, Gewinnerin des Gilmore Artist Award,überzeugt weltweit mit ihrem Spiel. Ihre Chopin-Einspielungen zählen als Referenz

Ingrid Fliter, Klavier


Chopin

Nocturnes und Mazurkas
–
Sonate h-Moll op. 58

Ingrid Fliter 

Die Argentinierin Ingrid Fliter ist gleichermaßen in Europe, Amerika und Australien zuhause , mit ihrem leidenschaftlichen und zugleich einfühlsamen Musizieren sowie ihrer mühelosen Technik die Bewunderung und die Herzen des Publikums auf der ganzen Welt gewonnen. Ingrid Fliter gewann 2006 den bekehrten, nur alle vier Jahre verliehenen Gilmore Artist Award 2006 und ist damit die einzige Frau, der diese Ehre jemals zuteil wurde. 

Nach der Bekanntgabe ihres Gilmore Award ist sie seitdem mit den meisten großen nordamerikanischen Orchestern aufgetreten, darunter mit dem Cleveland und dem Minnesota Orchestra, den Symphonieorchestern von Boston, San Francisco, Houston sowie u.a. bei den Sommerfestivals Mostly Mozart, Tanglewood, Grant Park, Aspen, Ravinia und Blossom und Brevard. In Europa trat sie Amsterdam, London (in der Wigmore Hall und der Queen Elizabeth Hall), Paris, Barcelona, Mailand, Prag, Salzburg, Papendorf, Köln, Prag und Stockholm auf sowie mit den Symphonieorchestern von Sydney, Singapur und Taiwan. 

Ingrid Fliter hat sowohl Chopin-Konzerte als auch die Konzerte von Mendelssohn und Schumann mit dem Scottish Chamber Orchestra/Jun Märkl sowie sämtliche Chopin-Präludien und Chopin-Nocturnes für das Label Linn aufgenommen. Ihre beiden reinen Chopin-Aufnahmen für EMI brachten ihr den Ruf als eine der herausragendsten Interpretinnen dieses Komponisten ein, während ihre jüngste EMI-Aufnahme eine reine Beethoven-CD mit den Sonaten Pathétique und Appassionata ist. Live-Mitschnitte von Ingrid Fliter mit Werken von Beethoven und Chopin im Concertgebouw in Amsterdam sind beim Label VAI Audio erhältlich. Ihr letztes Aufnahmeprojekt für Linn umfasste die Chopin-Mazurkas und ist im September 2025 erscheinen. 

Adresse

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Ebenfalls am Samstag, 7. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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