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Meer. Natur. Inspiration.

© Sophie Schwarzenberger

Björn von Morgenstern

· 20:00 Uhr · MOYA Kulturbühne

In seinem ersten Soloprogramm spricht Björn von Morgenstern über die Jugend auf dem Dorf – zwischen Kreisverkehrfest und weiteren kreativen Veranstaltungen.

Björn von Morgenstern spricht darüber, wie verrückt die große weite Welt ist, wenn man die meisten Dinge erst deutlich später kennenlernt als alle anderen. Kein Wunder also, dass er auch seine Bundeswehrzeit eher kreativ interpretiert hat. Ernst wird es selten, dafür immer absurd & lustig.

Björn von Morgenstern ist aktuell der gefragteste Newcomer der deutschen Comedyszene. Er ist Stand Upper und hat im Alter von 15 bis 18 Jahren Theater gespielt. Er belegte 2013 beim Abitur (im Doppeljahrgang) in der Kategorie Sprücheklopfer den 1. Platz.

Es war seit diesem Moment klar, dass er irgendwann mit seinen Geschichten auf die Bühne geht und diese Zeit ist jetzt gekommen. Björn spricht über sein Leben und Missverständnisse, die er erlebt hat.

Er führt das Publikum gerne in eine falsche Richtung, um am Ende doch ganz anders abzubiegen. Bekannt ist er vor allem für sein süffisantes Grinsen – und am Schluss fühlt es sich an, als wären wir alle längst befreundet.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 13. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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