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Meer. Natur. Inspiration.

© Kevin Fischer

BalticProg Vol.2

· 19:30 Uhr · Bunker Rostock

BalticProg Vol. II im Bunker Rostock: Vier Bands zwischen Progressive, Post- und Extreme Metal. Headliner Bipolar Architecture (Berlin/Istanbul, Pelagic Records) treffen auf Sheev, Sidus (Berlin/Athen, Dunk Records) und Lokalmatador Aglasio. Ein Abend voller atmosphärischer Wucht und technischer Finesse.

BalticProg Vol. II – Ein Abend zwischen Progressive, Post- und Extreme Metal
Am 20.11. verwandelt sich der Bunker Rostock erneut in die Bühne für BalticProg – die Konzertreihe für Post Rock, Post Metal und Progressive Metal an der Ostseeküste. Vier Bands, ein Abend, unzählige Nuancen zwischen atmosphärischer Dichte und roher Intensität.

Headliner: Bipolar Architecture (Berlin/Istanbul) bringen ihre ganz eigene Mischung aus wirbelnder Post-Rock-Spannung und atemberaubendem Extreme-Metal mit. Bei Pelagic Records unter Vertrag, mit zwei Studioalben und einem dritten in Arbeit, haben sie sich längst einen Namen gemacht – u. a. als Support von The Ocean auf der »END OF AN EON«-Tour vor ausverkauftem Kesselhaus Berlin und mit einem Auftritt beim Arctangent Festival in Bristol.

Sheev (Berlin) verbinden Progressive Metal, Stoner Rock, Grunge und psychedelische Elemente zu einem technisch anspruchsvollen, kraftvollen Sound. Fans von Mastodon, Tool und Opeth kommen mit den Alben »Mind Conductor« und »Ate's Alchemist« voll auf ihre Kosten.
Sidus (Berlin/Athen) liefern cineastischen, instrumentalen Post-Rock mit wuchtigen Gitarren und atmosphärischen Klanglandschaften. Bei Dunk Records unter Vertrag, aktuell mit dem Track »Soul Gazing« – ein Muss für Fans von God Is An Astronaut und Russian Circles.

Aglasio (Rostock) runden den Abend als Lokalmatador ab. Seit 2022 verbindet das Quartett Progressive Metal, Post-Metal, Grunge und alternative Einflüsse zu einem vielschichtigen Sound, der live besonders intensiv wirkt – zuletzt eindrucksvoll bewiesen mit dem Debütalbum »Ephemera«.
📍 Bunker Rostock, Neptunallee 9A

Adresse

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Ebenfalls am Freitag, 20. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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