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Meer. Natur. Inspiration.

© Förderverein Max-Samuel-Haus

Aufgaben und Perspektiven der Antisemitismusprävention an Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern

· 18:30 Uhr · Max-Samuel-Haus Rostock

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus der Antoniu Amadeo Stiftung und in Kooperation mit dem Förderverein des Max-Samuel-Hauses e.V.

Prof. Dr. Martin Rösel, Antisemitismusbeauftragter der Uni Rostock

Prof. Dr. Stefan Beyerle, Antisemitismusbeauftragter der Uni Greifswald

Maria Lichtermann, DIA.MV

Moderation: Dr. Steffi Brüning

Wie steht es um Antisemitismus an den Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern? Welche Vorfälle gab es 2025/26, wie gehen die Hochschulen damit um und welche Maßnahmen ergreifen sie zum Schutz und zur Unterstützung Betroffener?

Unser Podiumsgespräch beleuchtet die aktuelle Situation, diskutiert Herausforderungen und Entwicklungen und fragt danach, wie die Hochschulen mit Forderungen aus der Studierendenschaft umgehen. Gemeinsam wollen wir die Situation an den Hochschulen in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang einordnen.

Im Anschluss an das etwa einstündige Gespräch besteht für das Publikum Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Gedanken einzubringen.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Dienstag, 13. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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