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Meer. Natur. Inspiration.

© Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz

Abschluss der Natur- und Wildwoche Graal‑Müritz

Fackelwanderung

· 20:00 Uhr · Infopunkt auf dem Seebrückenvorplatz

Erleben Sie den stimmungsvollen Abschluss der Natur- & Wildwoche 2026.

Abschluss der Natur- & Wildwoche 2026 – Fackelwanderung
Samstag, 24. Oktober 2025 | 20:00 Uhr

Erleben Sie den stimmungsvollen Abschluss unserer Natur- & Wildwoche 2026 an der Ostsee, wenn sich die Lichter der Fackeln im Wasser spiegeln. Gemeinsam wandern wir über den Strand zum Rhododendronpark, wo Sie ein wärmendes Feuer, ein Heißgetränk und eine besondere Überraschung erwarten.

Treffpunkt: Infopunkt an der Seebrücke

Bitte beachten Sie, dass die Wanderung bei starkem Wind ab 25 km/h oder bei Schlechtwetter nicht stattfinden kann.

  • Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Karten: ausschließlich an der Abendkasse erhältlich

Kartenpreis:

  • Einwohner von Graal‑Müritz und Gästekarteninhaber: 10,– € pro Person
  • Hinweis: Personen ohne Gästekarte oder Wohnsitz in Graal‑Müritz zahlen zusätzlich eine Tageskurabgabe.

Veranstalter:
Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz
Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz
T: 038206 7030 | events.graal-mueritz.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 24. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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