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Meer. Natur. Inspiration.

© Neuapostolische Kirche Ribnitz-Damgarten

15. Lichterfest

· 14:00 Uhr · Neuapostolische Kirche

Musik im Kerzenschein, gemütliches Beisammensein und kulinarische Angebote: Das 15. Lichterfest lädt zu einem Nachmittag voller Hoffnung, Trost und Gemeinschaft ein.

Am Sonntag, 15. November 2026, lädt die Neuapostolische Kirche in Ribnitz-Damgarten zum 15. Lichterfest ein. Am Volkstrauertag steht die Veranstaltung ganz im Zeichen der Hoffnung, des Trostes und der Gemeinschaft.

Bereits ab 14:00 Uhr können sich die Besucher bei Kaffee, Kuchen, Waffeln und Crêpes auf einen gemütlichen Nachmittag freuen.

Höhepunkt ist der Musik-Gottesdienst um 16:10 Uhr, der bei Sonnenuntergang im Kerzenschein stattfindet. Gefühlvolle Musikstücke und die besondere Atmosphäre des Kerzenlichts laden zum Innehalten und Besinnen ein.

Ab 17:00 Uhr klingt das Lichterfest bei einem herzhaften Buffet in geselliger Runde aus.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, die Kirche ist beheizt.

Veranstaltungsort: Neuapostolische Kirche, Musikantenweg 4, Ribnitz-Damgarten

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 15. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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