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Teilnahmebedingungen

Meer. Natur. Inspiration.

Teilnahmebedingungen

Gewinnspiel »Dein bester Vers« · Best of Poetry Slam · Literaturwoche 2026

  1. Veranstalter: Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz, Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz, Tel. 038206 7030.
  2. Keine Verbindung zu Instagram / Meta: Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Instagram bzw. Meta und wird von diesen weder gesponsert noch unterstützt oder organisiert.
  3. Teilnahmeberechtigung: Natürliche Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Mitarbeitende des Veranstalters und deren Angehörige sind ausgeschlossen.
  4. Teilnahmezeitraum: Teilnahmeschluss ist Di., 2. Juni 2026, 22:00 Uhr. Später eingehende Beiträge werden nicht berücksichtigt.
  5. Teilnahme: Dem Instagram-Kanal des Veranstalters folgen und einen Kommentar mit einem eigenen Beitrag (eine Zeile oder ein Zweizeiler) hinterlassen. Die Teilnahme ist kostenlos; ein Kauf oder Einsatz ist nicht erforderlich.
  6. Gewinne: 2 × je 2 Gästelisteplätze sowie 3 × ein Eintritt zum halben Preis. Der reguläre Eintritt kostet 20 € (Vollzahler) bzw. 10 € (ermäßigt). Für die Gewinner·innen halbiert sich der jeweils zutreffende Tarif und wird an der Abendkasse gewährt: 10 € statt 20 € bzw. 5 € statt 10 €. Der ermäßigte Tarif gilt nur gegen Vorlage eines gültigen Nachweises (Kinder/Jugendliche, Schüler·innen, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende [FSJ, FÖJ, BFD], Menschen mit Behinderung, Rentner·innen). Keine Barauszahlung, nicht übertragbar.
  7. Gewinnermittlung: Die zwei Gästelisteplätze werden per redaktioneller Auswahl der zwei überzeugendsten Beiträge vergeben. Bewertet werden Originalität, Kreativität und sprachliche Gestaltung. Die 3 Halbpreis-Eintritte werden per Zufallslosung unter allen übrigen gültigen Beiträgen ermittelt. Die Auslosung erfolgt am 3. Juni 2026 um 9:00 Uhr und wird dokumentiert.
  8. Benachrichtigung: Die Gewinner·innen werden per Direktnachricht informiert. Erfolgt innerhalb von 2 Stunden keine Rückmeldung, rückt die nächste ausgeloste Person nach. Die kurze Frist ergibt sich daraus, dass die Veranstaltung am selben Tag stattfindet.
  9. Datenschutz: Verantwortlich ist der unter Ziffer 1 genannte Veranstalter. Verarbeitet werden ausschließlich die zur Durchführung erforderlichen Daten (Instagram-Profilname, ggf. Name für Gästeliste und Abendkasse). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und spätestens zwei Wochen nach der Veranstaltung gelöscht. Dir stehen die Betroffenenrechte nach Art. 15 ff. DSGVO zu (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch). Einzelheiten in der Datenschutzerklärung unter /datenschutz/.
  10. Nutzungsrechte: Mit der Teilnahme räumst du dem Veranstalter das einfache Recht ein, deinen Beitrag im Rahmen der Kommunikation und Dokumentation dieses Gewinnspiels mit Namensnennung auf seinen Kanälen zu veröffentlichen. Du versicherst, dass es sich um deinen eigenen, rechtefreien Beitrag handelt.
  11. Ausschluss: Bei Manipulation, Nutzung von Fake-Accounts oder Verstoß gegen diese Bedingungen behält sich der Veranstalter den Ausschluss von der Teilnahme vor.
  12. Sonstiges: Der Rechtsweg hinsichtlich der Durchführung des Gewinnspiels und der Gewinnentscheidung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Der Veranstalter behält sich vor, das Gewinnspiel aus sachlichem Grund vorzeitig zu ändern oder zu beenden. Es gilt deutsches Recht. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal-Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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