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Pferdeshow »Ostseewelten« bei den Bernsteinreitern

· 19:00 Uhr · Erlebnisreiterhof Bernsteinreiter Bernsteinland Hirschburg

Pferdeshow »Ostseewelten« bei den Bernsteinreitern: Emotionale Schaubilder und edle Pferde live.

Eine spektakuläre Abendveranstaltung mit tollen Effekten und einem ganz besonderen orginellen Flair!

Lasst Euch entführen und taucht ein die »Ostseewelten« der Bernsteinreiter:

Erlebt eine extravagante Show, die deutschlandweit einzigartig ist – mit hochkarätiger Pferdekunst, phantastischen Effekten, großen Emotionen und vielen Kuriositäten.

Es erwartet euch 90 Minuten pure Pferdestärken in sensationellen Schaubildern. Vom kleinen Shetlandpony bis zum edlen Trakehnerfohlen könnt ihr zahlreiche Pferde und Ponys in traumhaften und unterhaltsamen Szenenbildern bei mitreißender Musik und spektakulären Pferdedressuren bewundern.

Parkplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden und kostenfrei.

Tickets gibt´s im Vorverkauf und an der Abendkasse!

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Donnerstag, 15. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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