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Meer. Natur. Inspiration.

© Moorwanderung_kl.jpg

Moorwanderung

· 09:30 Uhr · Kurverwaltung Ostseebad Dierhagen

Eine erlebnisreiche Radtour mit kombinierter Wanderung durch das Ribnitzer Große Moor.

Von Mai bis Oktober, immer montags 09.30 Uhr. Treffpunkt: Haus des Gastes Dierhagen

Ein fachkundiger Naturführer begeistert alle Teilnehmer mit Wissenswertem rund um Flora und Fauna mit Informationen zu den umliegenden Biotopen dem Wald und der Holzwirtschaft. Die geheimnisvollen Geschichten rund um das Ribnitzer Moor dürfen bei der etwa dreistündigen Tour natürlich nicht fehlen.
Das Ribnitzer Große Moor, mit 274 Hektar eines der größten Regenmoore Mecklenburg Vorpommerns, fasziniert seine Besucher zu jeder Jahreszeit. Ausgeschilderte Wanderwege führen Naturfreunde durch diesen einzigartigen Lebensraum mit seiner spannenden Artenvielfalt.
Preis | Erwachsene: 11,50 Euro | mit Gästekarte (ehm. Kurkarte) 10,00 Euro 
Kinder bis 6 Jahre 0,00 Euro | Kinder über 7 bis 16 Jahre 5,00 Euro

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Montag, 12. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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