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Meer. Natur. Inspiration.

© Uwe Boosmann

»Frankie goes to Australien & Neuseeland« – Impressionen und Reise-Tipps

· 19:00 Uhr · Ehm Welk-Haus

Frank Wasser kann von seinen Reisen in der Welt viel berichten und mit zahlreichen Erfahrungen aufwarten. Nach den Berichten aus Südostasien stehen nun Australien und Neuseeland im Fokus.

Australien und Neuseeland – Impressionen und Reise-Tipps
Video-Vortrag mit Frank Wasser

Frank Wasser, der unternehmungsfreudige Diplom-Ingenieur, kann von seinen Reisen in der Welt viel berichten und mit zahlreichen Erfahrungen aufwarten. Nach den Berichten aus Südostasien im vergangenen Jahr im Ehm Welk-Haus stehen nun Australien und Neuseeland im Fokus.

Interessierten Besuchern wird ein unterhaltsamer Videoabend voller Details und Informationen geboten. Diese ganz individuellen Reisebeschreibungen mit vielen privaten Eindrücken geben bestimmt genügend Impulse zum Austausch und zu Gesprächen.

Der Literaturverein Ehm Welk-Haus e.V. und die Volkshochschule Landkreis Rostock laden gemeinsam zu diesen »besonderen Reiseberichten« ein.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Donnerstag, 15. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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