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© Stadt Ribnitz-Damgarten

Big Helga – Big Helga

· 16:00 Uhr · Stadtkulturhaus Ribnitz-Damgarten

Mit »Big Helga« kehren die bekanntesten Sketche und Lieder von Helga Hahnemann auf die Bühne zurück. Dagmar Gelbke und Wolfgang Flieder lassen die große Entertainerin mit Humor, Musik und Erinnerungen wieder lebendig werden.

Mit »Big Helga« wird an eine der großen Persönlichkeiten des Showgeschäfts erinnert: Helga Hahnemann. Als Sängerin, Schauspielerin und echtes Berliner Original begeisterte sie ihr Publikum in Sendungen wie »Ein Kessel Buntes«, mit ihrer Radio-»Topp-Musike« und auf zahlreichen Bühnen.

Unvergessen sind ihre Sketche und Fernsehauftritte, etwa die »Gerichtsszene« mit Alfred Müller, der Auftritt mit der Kuh »Lilo« bei der »Nacht der Prominenten« oder ihre Rolle als Erna Mischke in der Fernsehschwankreihe »Maxe Baumann«. Auch ihre Lieder wie »Jetzt kommt dein Süßer« oder »Berlin, du bist die größte Quasselstrippe von’ne Welt« sind bis heute vielen in Erinnerung geblieben.

Mit Dagmar Gelbke und Wolfgang Flieder, langjährigen Bühnenpartnern von Helga Hahnemann, kehren die bekanntesten Sketche und Lieder nun wieder auf die Bühne zurück. Texte von Angela Gentzmer lassen »Henne« auf charmante und lebendige Weise noch einmal gegenwärtig werden.

Adresse

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Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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