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Meer. Natur. Inspiration.

© Meller

Big Helga

· 16:00 Uhr · Stadtkulturhaus Ribnitz-Damgarten

Das Helga-Hahnemann-Programm mit Dagmar Gelbke und Wolfgang Fiedler

Erinnern Sie sich noch an Helga Hahnemann? Aber natürlich. Sie war eine der ganz großen im Showgeschäft. Sängerin, Schauspielerin und ein »Berliner Original«. Egal, ob in »Ein Kessel Buntes«, ihrer Radio »Topp – Musike« oder den Live-Auftritten – wo sie auftrat, da blieb kein Auge trocken. 

In ihren Liedern und Sketchen fand sich jeder irgendwie wieder. Unvergessen die »Gerichtsszene« mit Alfred Müller sowie Hennes grandioser Auftritt mit der Kuh »Lilo« in der Zirkusmanege bei »Nacht der Prominenten « oder als Erna Mischke in der Fernsehschwankreihe »Maxe Baumann«.

Ohrwürmer wurden ihre Lieder wie: »Jetzt kommt dein Süßer« oder »Berlin, du bist die größte Quasselstrippe von'ne Welt«. Helga Hahnemanns langjährige Bühnenpartner Dagmar Gelbke und Wolfgang Flieder werden die bekanntesten Sketche und Lieder, von Stammautorin Angela Gentzmer, erneut auf die Bühne bringen und damit »Henne« in allen Herzen wieder lebendig machen.

Fotograf: Meller

Datum: 03.November 2026 Zeit: 16:00 Uhr

Wo: Stadtkulturhaus in Ribnitz-Damgarten

Tickets: www.reservix.de + alle bek. VVK-Stellen

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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