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Nordic-Walking

Meer. Natur. Inspiration.

Nordic Walking Routen im Ostseeheilbad Graal‑Müritz

Stand: Juni 2021 | Routenänderungen/-anpassungen jederzeit möglich
Alle Routen sind ausgeschildert.

Es ist immer eine gute Entscheidung, sich an frischer Luft sportlich betätigen zu wollen. Das Ostseeheilbad Graal‑Müritz bietet Ihnen ein attraktives Streckensystem für Nordic Walking. Sie haben die Wahl zwischen vier qualitativ hochwertigen Strecken unterschiedlicher Länge.
Erleben Sie den landschaftlichen Reiz der ausgewiesenen Strecken: die waldreiche Umgebung, den attraktiven Küstenbereich sowie das interessante Moor! Genießen Sie den gesundheitsfördernden Aufenthalt in einem ganz besonderen Reizklima!

Im Haus des Gastes erhalten Sie eine Karte mit den Streckenführungen.

Übersichtskarte — 4 Nordic-Walking-Routen in Graal‑Müritz

Nordic-Walking-Route # 1

Rhododendron-Route
Länge: ca. 5,3 km

Startpunkt: Parkplatz am Rhododendronpark

Beginnend am Parkplatz verläuft die Route erst einmal durch den atmosphärischen Küstenwald bis zum Strand bei Torfbrücke. Nach einem längeren Strandabschnitt geht es am malerischen »Gespensterwald« vorbei bis zur Schleuse am »Mahlbusen«. Der letzte Teil der Strecke führt durch den Kurwald (Zarnezweg) zurück zum Ausgangspunkt »Parkplatz am Rhododendronpark«. Die Route # 1 ist sehr abwechslungsreich und besteht aus reizvollen Wald- und Strandpassagen. Sie verläuft teils über befestigte/asphaltierte Straßen bzw. Wege, ansonsten über Waldboden und dem Ostseestrand.

Nordic-Walking-Route # 2

Startpunkt Freizeit-und Erholungszentrum »Aquadrom«
Gestartet wird am »Aquadrom«. Die Route verläuft anfangs direkt durch den Ortsteil Graal mit seinem Kurwald. Hat man den Strandübergang am »Seeblick« erreicht, geht es über den Strand in Richtung Seebrücke mit dem Seebrückenvorplatz. Der letzte Abschnitt der Strecke ist wieder waldreich und führt am IFA Hotel Graal‑Müritz und dem »Aquadrom«-Waldstadion vorbei zurück zum Ausgangspunkt »Aquadrom«. Die Route # 2 bietet verschiedene Untergründe: befestigte/asphaltierte Straßen bzw. Wege, Waldboden und Strandsand. Neben dem Bewegungserlebnis kann man das gesunde Bioklima – eine Mischung aus milder See- und sauerstoffreicher Waldluft – genießen.

Nordic-Walking-Route # 3

Startpunkt Freizeit-und Erholungszentrum »Aquadrom«
Wieder wird am »Aquadrom« gestartet und das erste Zwischenziel ist die Seebrücke — ein Wahrzeichen von Graal‑Müritz. Von dort aus wird bis zum Seehotel »Düne« in Müritz-Ost gewalkt. Der Rückweg zum Ausgangspunkt - via Franz-Kafka-Weg, Strandstraße etc. - verläuft teils am Waldrad und zudem durch den ältesten Gemeindeteil des Ostseeheilbades. Auch Route # 3 besteht aus verschiedenen Untergründen und man kommt erneut in den Genuss der großartigen Natur.

Nordic-Walking-Route # 4

Startpunkt Parkplatz »Parkschneise«
Auf dem Parkplatz »Parkschneise« startet die vierte Nordic-Walking-Route, die durch einen Teil des faszinierenden Küstenmoores »Ribnitzer Großes Moor« verläuft. Gewalkt wird der Beschilderung folgend bis zum Strand bzw. dem Weg hinter den Dünen. Ab hier geht es wieder in Richtung Graal‑Müritz. Hat man die Wege am »Müritzer Moor« und an der Köhlerwiese passiert, ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt am Parkplatz. Der Untergrund der Route #4 besteht überwiegend aus Moor- und Waldboden.

Ostseeheilbad Graal-Müritz

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal-Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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